Konvent 19/02: Klimaschutz
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Der Konvent 19/02 zum Themenfeld Klimaschutz läuft derzeit. Beteiligen Sie sich!
Dieser Konvent wurde zu einem fixen Thema durchgeführt, daher entfielen die Phasen 1 und 2.
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Hier konnten Sie bis 10.12.2019 Fakten und Antwort-Vorschläge zum ausgewählten Thema eintragen. Diese werden in einem Bürger*innen-Rat bearbeitet und danach zur Bewertung in Phase 4 freigegeben.
Thema des Konvents:
Wie soll Graz seine Treibhausgas-Emissionen reduzieren?
Industrie & Energie, Gebäude & Heizung, Verkehr & Transport, Konsum & Abfall, Landwirtschaft & Ernährung: Diese Bereiche verursachen auch in Graz Treibhausgas-Emissionen. Um einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern, sollten diese jedes Jahr um 6% reduziert werden. Aber was soll die Stadt Graz dafür tun? mehr
Faktensammlung zum Thema:
Graz bekommt einen Klimaschutzbeauftragten und einen Klimaschutzbeirat. Unter anderem sollen dadurch auch Klimaschutz-Ideen aus der Bevölkerung eine Chance auf Verwirklichung erhalten. (Quelle)
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Folgende 56 endgültige Antwort-Vorschläge wurden entwickelt:
Raumordnung überarbeiten
Bebauung im Einklang mit den Klimazielen (Adaptierung des Stadtentwicklungskonzepts, des Flächenwidmungsplans und des räumlichen Leitbilds)
Heizung bzw. Kühlung durch Erdwärme fördern
Bedeutung der Erdwärme ökonomisch und ökologisch bewerten und entsprechend fördern
Bodenversiegelung stoppen
Stopp der Bodenversiegelung (z.B. durch Nachverdichtung), stattdessen viel mehr Gärten, Parks, Erholungsgebiete und Naturräume in der Stadt
Neubauten reduzieren
weniger Neubauten – stattdessen bestehenden Wohnraum nutzbar machen (z.B. Leerstände nutzen)
Gebäude sanieren
Förderung der thermischen Sanierung von Bestands-gebäuden unter Beachtung aller energetischen Aspekte
Strom aus Photovoltaik-Anlagen finanziell zusätzlich fördern
Förderung der Einspeisung von Photovoltaik-Strom durch Zuschuss der Stadt Graz von 3-6 Cent/KWh (je nach Anbieter) auf ca. 10 Cent/KWh erhöhen
Warmwasser mit Erneuerbaren aufbereiten
verpflichtende Warmwasser-aufbereitung aus erneuerbaren Energien (nicht stromnetzgebunden), mit öffentlicher Förderung für die nötigen Investitionen
Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden errichten
Anlagen für Photo-voltaik, Solarthermie oder sonstige erneuerbare Energie auf allen öffent-lichen Gebäuden errichten
Erneuerbare Bau- und Dämmstoffe nutzen
verpflichtende Nutzung eines bestimmten Anteils erneuerbarer Ressourcen (z.B. Holz, ökologisches Dämmmaterial) als Bau- und Dämmstoff bei Neubauten bzw. bei der Sanierung von Gebäuden
Flächendeckende Fern-/Nahwärme aus erneuerbaren Energien
Fern- und Nahwärme ausschließlich aus erneuerbaren Quellen (z.B. Solarthermie, Biomasse), auch für Siedlungsgebiete mit Einfamilienhäusern
Abwärme nutzen
Kooperationen zwischen Industrie/Gewerbe und (privatem) Wohnbau organisieren; zur Nutzung der Abwärme zur Beheizung von Wohnungen
Dach- und Fassadenbegrünungen vorschreiben
Dach- und Fassaden-begrünungen vorschreiben sowie deren Umsetzung kontrollieren (zur Senkung der Temperaturen und Reduktion des Bedarfs an Klimaanlagen)
Dach- und Fassadenbegrünungen fördern
Dach- und Fassaden-begrünungen fördern sowie deren Umsetzung kontrollieren (zur Senkung der Temperaturen und Reduktion des Bedarfs an Klimaanlagen)
Lebensmittelverschwendung reduzieren
Die Stadt Graz soll Initiativen fördern, die Lebensmittelverschwendung reduzieren (z.B. Food Sharing, Nachhaltig in Graz etc.)
Nachhaltige Kleinbetriebe fördern
Beschaffungsprozesse der Stadt Graz sollen nachhaltig und regional erfolgen. Die Ansiedelung und der Betrieb von nachhaltigen Kleinbetrieben, die von regionaler Bedeutung sind (z.B. Detailhandel, Nahversorger, Reparaturfirmen), sollen durch die Stadt Graz gefördert werden
Einweggeschirr und To-Go-Becher vermeiden
kein Einweggeschirr in städtischen Einrichtungen sowie bei Veranstaltungen der Stadt Graz verwenden; Förderung von Veranstaltungen, Vereinen etc. nur, wenn diese sich an entsprechende Richtlinien halten
Teilen/Tauschen/Reparieren fördern
Förderung von Vereinen und Initiativen, die im Bereich Teilen/Tauschen/Reparieren aktiv sind (z.B. Miet-/ Personalkostenzuschuss oder Bereitstellung von Räumlichkeiten)
Heizschwammerln verbieten
ganzjähriges Verbot der Nutzung von Heizschwammerln in der Stadt Graz
Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen
Die Stadt Graz soll im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen Klimaneutralität als Ziel beschließen. Ein entsprechender Maßnahmenplan soll erstellt werden. Erforderliche Maßnahmen sollen jährlich evaluiert und veröffentlicht werden und den Fortschritten entsprechend angepasst werden
Teleworking / Home Office fördern
Förderung von Home Office von Mitarbeiter*innen der Stadt Graz bzw. von in Graz ansässigen Betrieben, die ihren Mitarbeiter*innen Home Office anbieten
Ganzheitliche Mobilitätslösungen entwickeln
1. Priorität: Verkehrsreduk-tion durch Raumplanung, Zusammenführung Stadtentwicklung und Verkehrsplanung, Telekonferenzen, Telearbeit; 2. Priorität: Einbeziehung aller Verkehrsmittel (ÖV, Sharing, emissionsfreie Busse); 3. Priorität: regenerative Kraftstoffe (ohne Palmöl)
Klimaschutz-Topf für Bezirke einrichten
ganzheitlichen Energie-verbrauchs- und Emissionsreduktionsplan (EERP) entwickeln, mit mehr finanziellen Mitteln für die Stadtbezirke (Spezialtopf für Klimaschutz-Maßnahmen)
Breite, flächendeckende Informations- und Bewusstseinskampagne
sachliche Informationen in leicht verständliche Sprache übersetzen, unkonventionelle Formen und Kanäle nutzen, klimafreundliches Verhalten positiv verstärken, Anreize zur Änderung von Gewohnheiten (z.B. Mobilität, Einkaufsverhalten) setzen
Persönlichen CO2-Rechner anbieten
zur Berechnung des persönlichen CO2-Fußabdrucks, speziell abgestimmt auf die Stadt Graz
Anteil des pflanzlichen Essens erhöhen
Angebot von schmackhaftem, pflanzlichem Essen in städtischen Einrichtungen erhöhen; Förderung für Mensen, Kindergärten oder Vereinsfeste sowie von Kochkursen; Unter-stützung der Küchen bei der Rohstoffbeschaffung
Jährl. internat. vegetar. Kochwettbewerb ausrichten, mit Spitzenköchen
Hauptzutaten regional, saisonal und biologisch. Beliebteste Menüs werden in den städtischen Einrichtungen angeboten
Jährl. internat. veganen Kochwettbewerb ausrichten (mit Spitzenköchen)
Hauptzutaten regional, saisonal und biologisch. Beliebteste Menüs werden in den städtischen Einrichtungen angeboten
Graz-Euro zum „mehrwertsteuer-freien“ Einkauf einführen
1 Euro kann in 1,20 Graz-Euro getauscht werden; einzulösen für nachhaltige bzw. emissionsarme Produkte und Dienstleistungen
Treibhausgas-Emissionen jährlich erheben und bewerten
jährliche Bestandsaufnahme der Treibhausgasemissionen der Stadt Graz sowie Bewertung und Zielsetzung bzgl. des Pariser Klimaabkommens; Veröffentlichung in BIG, Infobroschüren, Presse und auf eigener Klimaschutz-Website der Stadt Graz
Lücken im öffentlichen Verkehrsnetz schließen
ÖV durch Schließen von Lücken im Netz attraktiver machen
Straßenbahn ausbauen
ÖV durch zusätzliche Straßenbahn-Linien attraktiver machen
Öffentlichen Verkehr auch nachts anbieten
ÖV durch mehr Nachtverkehr attraktiver machen
Öffentlichen Verkehr verdichten
ÖV durch Erhöhung der Taktung attraktiver machen
Öffentlichen Verkehr gratis anbieten
ÖV durch Gratis-Tickets attraktiver machen
Öffentlichen Verkehr vergünstigen
ÖV durch günstigere Tickets attraktiver machen
Abstellen der Motoren kontrollieren
wie in der Straßenverkehrsordnung vorgschrieben: z.B. an geschlossenen Bahnübergängen, bei Bau- und Liefer-fahrzeugen sowie bei Reisebussen
Reduktion von Lkw-Verkehr über 7,5 Tonnen im Stadtgebiet
Ausweichen über Wohngebiete durch Fahrverbote für Lkw über 7,5 t verhindern, Nacht- und Wochenendfahrverbote konsequent überwachen
Grüne Technologien für letzte Meile im Zustelldienst fördern
für Zustellung aus Verteiler-Zentren schrittweise Umstieg in Richtung Elektro vorschreiben
Radinfrastruktur verbessern
Nebenstraßen in der Innenstadt zu Fahrrad-straßen umwandeln (für Radfahrer*innen durchgängig befahrbar, für Autos nicht), Hauptradrouten zu Radschnellwegen ausbauen, Radinfrastruktur deutlich markieren, Winterdienst auf Radwegen verbessern, mehr hochwertige Fahrradabstellplätze errichten (auch mit Überdachung)
SUVs im Stadtgebiet reduzieren
große SUVs mit hohem Platz- und Treib-stoffverbrauch z.B. durch höhere Abgaben belasten oder im Stadtgebiet komplett verbieten
Fahrzeuge der Stadt auf alternative Kraftstoffe umstellen
Fahrzeugflotte der Stadtbetriebe (Busse, Müllabfuhr, Grünraumpflege, …) auf auf alternative Kraftstoffe wie Biodiesel, Bioethanol etc. umrüsten
Parkgebühren in der Stadt anheben, Park&Ride-Plätze gratis anbieten
Pkw-Parkplätze in der Stadt zu 100% kostenpflichtig machen und sukzessive reduzieren. Parken ist in der Stadt im Vergleich zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs zu günstig, daher Parkgebühren anheben. Um den ÖV für Pendler* innen attraktiver zu machen, P&R-Plätze gratis anbieten
Gehsteigkanten abschrägen
abgeschrägte Gehsteigkanten für mobilitäts-eingeschränkte Personen
Gehsteige ausbauen und verbreitern
Gehsteige an allen Straßen errichten, mind. zwei Kinderwägen oder vier Personen breit; fördert den Verbleib von Jungfamilien im Lebensraum Stadt und animiert zum Flanieren statt zu Autofahrten ins Umland
Fahrzeuge der Stadt elektrifizieren
Fahrzeugflotte der Stadtbetriebe (Busse, Müllabfuhr, Grünraumpflege, …) auf Elektroantrieb umrüsten
Straßen im Sommer sperren
Straßenzüge über Monate im Sommer für Autos sperren, wie z.B. in Hamburg
Ein autofreier Tag pro Woche
ein autofreier Tag pro Woche
Ein autofreier Tag pro Monat
ein autofreier Tag pro Monat
Ein autofreier Tag pro Monat
ein autofreier Tag pro Monat
Luftgütemessungen ausweiten
Luftgütemessungen durch mehr Mess-stationen auf ganz Graz ausweiten, um die Luftgüte besser bewerten und Maßnahmen setzen zu können
Gestaltung von Begegnungszonen
am Beispiel Sonnenfelsplatz, aber als Aufenthaltsräume (mit Bänken und Tischen)
Bäume an Straßen und Plätzen pflanzen
Bäume am Hauptplatz, Südtiroler Platz, in Herrengasse, Annenstraße usw. würden die Temperaturen im Sommer senken und die Atmosphäre verbessern; Neubauten nur mehr mit ausreichend Platz für straßenbegleitenden Grünraum; Straßenbau, der eine Entfaltung der Wurzeln zulässt („Schwammstadtprinzip“)
Citymaut und kostenlose Park&Ride-Plätze einführen
Citymaut kombiniert mit kostenlosen P+R-Plätzen an allen Einfahrtsstraßen einführen
Radfahren und Gehen attraktivieren
Gestaltung von verkehrsfreien bzw. verkehrsberuhigten Plätzen in allen Bezirkszentren, mit hoher Aufenthalts-qualität (Bäume, Brunnen, Sitzgelegenheiten); parallel dazu Ausbau der Radwege und Fußgängerzonen
Öffentlichen Verkehr ausbauen
massiver Ausbau des ÖV mit Straßen-bahnen und Bussen, dichtere Intervalle, keine Linienkürzungen in den Abend-/Nachtstunden, Abstimmung mit anderen Verkehrsmitteln
Innenstadt autofrei machen
in der Innenstadt nur öffentlichen Verkehr, Einsatz- und Sonderfahrzeuge, Taxis, Zustell- und Lieferdienste sowie Anrainer*innen zulassen
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Folgende 56 Antwort-Vorschläge wurden ursprünglich eingetragen und freigegeben:
Fernwärme aus Erneuerbaren
verpflichtende Solare Warmwasseraufbereitung + Förderung
Autoverkehr in Graz reduzieren
Erneuerbare Ressourcen bei Neubauten
Auto in der Stadt?!
Öffis attraktiver machen
Schaffung verkehrsfreier/-beruhigter Bezirkszentren mit Flair
Anhebung Parkgebühren (blaue/grüne/weiße) Zone auf Marktniveau
fernwärme auch in siedlungen mit überw. 1-2-familienhäusern
nutzerInnen von suv / große/leistungstarke pkw zahlen klimabeitrag
mwst-befreiung klimaschonender anlagen /projekte
Mein persönlicher CO2-Reduktions-Beitrag
Radfahren in Graz: Fahrradständer sind unzureichend!
Straßenzüge über Monate im Sommer für Autos sperren
Klare Klima-Kommunikationslinie aufbauen
Ziele definieren und Überprüfungsmechanismen installieren
Digitalisierung sinnvoll nutzen
Verkehrswende & Begrünung
Stadt der breiten Gehsteige
Jeder Straße ihren Gehsteig
Raumordnungsvorschriften rasch überarbeiten
Bebauung im Einklang mit dem Aktionsplan 2022
Grünflächen vorsehen bzw. sichern
Pflanzen von Bäumen neben Straßen und auf Plätzen
Photovoltaik-Anlagen auf alle Behörden-Gebäude
Förderung der thermischen Sanierung von Bestandsgebäuden.
Ganzheitlich Energieverbrauchs- und Emissionsreduktionsplan (EERP)
Baumfreundliche Straßenraumgestaltung nach dem Schwammstadtprinzip
Autofreies Stadtzentrum
Straßen in Fahradstraßen umwandeln
CO2 Spiel
Dach- und Fassadenbegrünungen fördern und fordern
" Viech-Frei - Ess-Challenge"
Strom aus Grazer PV-Anlagen finanziell zusätzlich fördern!
Stadtentwicklungs- und Verkehrsplanung unter ein "Dach" zusammenführen
Vermeidung/Reduktion von Schwer LKW Verkehr über 7,5t im Stadtgebiet
Teleworking/Home Office fördern
Stopp der Nachverdichtung stattdessen viel mehr Natur in die Stadt
Verbaung von Grünflächen sofort stoppen
CO2 Reduzierung durch Vermeidung von Einweggeschirr und to go Bechern
CO2 - Reduzierung durch konzequente Anwendung der StVo
CO2 - Reduzierung durch das Verbot von Heizschwammerl
weniger Neubauten; bestehenden Wohnraum nutzbar machen
Öffentlicher Verkehrt gratis, keine neuen Parkplätze
PKW-Parkplätze 100%kostenpflichtig und sukzessive reduziert
EKO: das EmissionsKOnto der GrazerInnen
kreativ! Öffis, Rad, Fuzos, begrünen
Abwärmenutzung
Kleinbetriebe
Partizipation und Selbstorganisation fördern
Synergie Ökologie - Ökonomie
Bedeutung der Erdwärme richtig einschätzen und unterstützen
Dogmen abbauen
Ein autofreier Sonntag im Monat
Ausbau Orte zur Ressourcenschonung durch Teilen-Tauschen-Reparieren
Breite, flächendeckende Informations- und Bewusstseinskampagne
Live-Termine zu Phase 3:
18.11.2019 | 19:00 Uhr | Gemeinderatssitzungssaal, Rathaus Graz:
Kickoff zum Klimaschutz-Konvent
13.12.2019 | 14:00 Uhr | Universität Graz:
Bürger*innen-Rat zum Klimaschutz-Konvent
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Hier werden Sie bis 31.01.2020 die Antwort-Vorschläge aus Phase 3 bewerten können.
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Hier werden Sie ab 31.01.2020 die Ergebnisse der Bewertung der Antwort-Vorschläge aus Phase 4 sehen.